Bei KI sollte man nicht nur auf die offensichtlichen Namen schauen. Gerade in Asien finden sich hoch spezialisierte Unternehmen – etwa bei Speicherchips, Kühlsystemen und anderen Schlüsseltechnologien –, ohne die KI-Infrastrukturen gar nicht funktionieren würden“, sagt Leopold Quell, Fondsmanager der Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien bei Raiffeisen Capital Management. Für Quell ist KI deshalb kein reines Softwarethema. Je stärker künstliche Intelligenz wird, desto wichtiger wird die physische Infrastruktur dahinter – also Halbleiter, Rechenzentren, Speichertechnologien und industrielle Fertigungskapazitäten. Genau hier sieht er asiatische Unternehmen besonders stark positioniert.
Asiens Schlüsselrolle
Nach Jahren, in denen vor allem amerikanische Software- und Plattformkonzerne die Märkte dominierten, zeichnet sich aus seiner Sicht ein neuer Technologiezyklus ab: weg von reinen Anwendungen, hin zu Infrastruktur, Halbleitern und industrieller Technologie. Während US-Konzerne häufig die Schlagzeilen bestimmen, sitzen in Asien zahlreiche Unternehmen, die als Zulieferer, Technologiepartner und Infrastrukturanbieter von der nächsten globalen Investitionswelle profitieren könnten.
Besonders interessant ist dabei die Breite des Marktes. Neben China zählen auch Taiwan, Südkorea, Indien und die dynamischen Volkswirtschaften Südostasiens zu jenen Regionen, in denen sich zentrale Teile der KI-Wertschöpfungskette konzentrieren. Dort treffen steigender Bedarf an Rechenleistung, der Ausbau von Rechenzentren und die weltweit hohe Nachfrage nach Halbleitern aufeinander.
Tech-Werte im Fokus
Auch die Bewertungen vieler asiatischer Technologiewerte sieht Quell differenziert. Zahlreiche Unternehmen werden – gemessen an Kurs-Gewinn-Verhältnissen – deutlich niedriger bewertet als ihre US-Pendants. Für ihn ist das weniger ein kurzfristiges Kaufargument als vielmehr ein möglicher Stabilitätsfaktor in volatilen Marktphasen.
„Für Raiffeisen Capital Management ist das ein Argument für langfristiges Denken statt kurzfristiger Trendjagd“, sagt Quell. Genau auf diese Entwicklung setzt der Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien – mit einem Ansatz, der technologische Chancen mit den Prinzipien nachhaltigen Investierens verbindet.
Der Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien investiert mindestens 51 Prozent des Fondsvermögens in Aktien oder aktienähnliche Wertpapiere von Unternehmen mit Sitz oder Tätigkeitsschwerpunkt in Asien. Der Fonds verfolgt einen ESG-orientierten Ansatz und berücksichtigt neben technologischen Entwicklungen auch Themen wie Klimawandel, Gesundheit sowie gesellschaftlichen und demografischen Wandel.
„Wir erleben in Asien den Beginn einer dynamischen Entwicklung. Die Region positioniert sich als zentraler Treiber des nächsten Technologiezyklus“, konstatiert der Fondsexperte.
Langfristig investieren
Und welche asiatischen Unternehmen werden die Technologie-Erfolgsgeschichten von morgen schreiben? Für Quell steht fest: Der globale KI-Boom wird nicht nur in den USA entschieden. Ein wesentlicher Teil der technologischen Grundlage entsteht in Asien – und wer die Gewinner der kommenden Jahre sucht, sollte dort genauer hinschauen.
Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktienfonds
Der Fonds investiert weltweit in erster Linie in Aktien von Unternehmen mit Sitz oder Tätigkeitsschwerpunkt
in Asien – mit aktuellem Fokus auf China, Indien, Taiwan, Südkorea sowie die Wachstumsländer des ASEAN-Raums. Mindestens 80 Prozent des Fondsvermögens fließen in Anlagen, die ökologische und soziale Merkmale erfüllen oder nachhaltige Anlageziele verfolgen.
Der Fonds wird aktiv und ohne Bezugnahme auf einen Referenzindex verwaltet – und berücksichtigt neben technologischen Entwicklungen auch Themen wie Klimawandel, Gesundheit sowie gesellschaftlichen und demografischen Wandel.
Er eignet sich für Anlegerinnen und Anleger, die die langfristigen Ertragschancen asiatischer Wachstumsmärkte nutzen möchten und sich der damit verbundenen Risiken bewusst sind – darunter erhöhte Kursschwankungen, mögliche Kapitalverluste sowie Wechselkursrisiken.




